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AUM 45 - Friede des Bewußtseins

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AUM 45 - Friede des Bewußtseins

Beitragvon Tsong » Do 26. Mär 2009, 10:35

Die Aussage im Paragraphen AUM 45

„Der Friede des Bewußtseins entwickelt sich entsprechend der Erkenntnis der Höheren Welt“

mag den Leser zunächst befremden: Was hat die Erkenntnis der überirdischen Welten mit meinem Seelenfrieden zu tun?

Wer aber tatsächlich bereits Erfahrungen mit den nicht-materiellen Sphären gesammelt hat, insbesondere in der Meditation, kann die Richtigkeit dieses Satzes nur bekräftigen:

Das Jenseits ist die Heimat meines unsterblichen Selbst, meiner Seele. Dort hat mein wahres Ich vor dem kurzen irdischen Aufenthalt gelebt. Dorthin kehrt es nach dem Tod des Körpers zurück. Dort kann die Seele, während der Körper sich im Zustand der Meditation befindet, auch während der Inkarnation einkehren. Man kann sogar lernen, in zwei Welten zu leben: Mit der Seele im Himmel und mit dem Körper auf Erden.

Was hat das mit Seelenfrieden zu tun? Sehr viel: Wer erkennt, ja in der Meditation erfährt, daß seine wahre Heimat anderswo ist; daß er hier unten nur ein Besucher, ein Außerirdischer von einem fremden Stern ist; daß er seine wahren Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde (seine Seelenverwandten) im Jenseits suchen muß, nicht unter den Zufallsbekanntschaften dieses einen materiellen Lebens; daß sein wahres Ich, die Seele, von den wechselnden Verhältnissen, denen der vergängliche Körper unterliegt, von Glück oder Unglück, Erfolg oder Mißerfolg, Gesundheit oder Krankheit gar nicht berührt wird; daß der Körper nur das vergängliche Werkzeug, das Vehikel, der Bruder Esel seines ewigen geistigen Wesens ist:

Der kann mit einem überlegenen Lächeln auf den Lippen den kurzen Weg durch dieses Jammertal gehen. Der nimmt einen höheren Standpunkt oberhalb der Erde ein, wo ihn nichts mehr erschüttern kann. Der lebt schon jetzt in der Ewigkeit, nicht in der Zeitlichkeit. Für den gelten ganz andere Maßstäbe:

Alles, was Dir im Laufe des Tages zustößt, ist bereits morgen nur noch Erinnerung und damit irreal, unbedeutend. Aber das, was Deine Seele daraus gelernt hat, der Fortschritt, den sie sich errungen hat – das allein ist real, das ist Dein ewiger Besitz über den Tod hinaus.

Mit dieser überirdischen Haltung kannst Du Deinen Frieden finden – wie immer die Umstände auch aussehen mögen, in die es Dich verschlagen hat.
Zuletzt geändert von Tsong am Fr 26. Jun 2009, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AUM 45

Beitragvon Geschi » Do 26. Mär 2009, 22:35

Hallo lieber Tsong!

Und hast Du viellicht auch eine Meditationsanregung für mich, damit ich mich in diese höheren Welten begeben kann? Ich kann leider nicht gut meditieren. Ich habe dann Visionen und höre Botschaften, aber ich begebe mich nicht in eine andere Sphäre, denke ich. Einmal erlebte ich, wie sich mein geistiger Leib aus dem Körper hob, habe mich dabei aber so erschrocken, daß ich den Prozeß leider gestört habe. Aber vielleicht begibt man sich dadurch nur auf Astralreisen, vor denen die Lehre ja warnt.

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Re: AUM 45

Beitragvon megran » Fr 27. Mär 2009, 12:32

Liebe Geschi,

so wie ich es verstehe sind die höhren Welten nicht irgendwo anders. Unser Bewusstsein erschaft die Welt. D.h. du muss nicht irgendwohin wegfliegen, sondern hier und jetzt dein Bewusstsein erheben. Hilft dir das weiter?
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Re: AUM 45

Beitragvon Geschi » So 29. Mär 2009, 19:38

Aber Tsong spricht ja auch von jener Welt, aus der wir vor der Geburt stammen. Vielleicht ist die wirklich IN uns zu suchen - obwohl der Geistleib sich ja beim Sterbevorgang vom Körper ablöst. Ich merke aber auch, daß es "nach innen" eine Art Raum gibt, wo sich eine Welt zu verbergen scheint. Ob das ähnlich den schwarzen Löchern ist? Habe wir auch ein schwarzes Loch in uns?

Wie meditiert Ihr denn?

Ich versuche still zu werden und erlebe dabei manchmal neue Energien oder z.B. diesen inneren Raum. Andererseits komme ich in eine Visionswelt, ähnlich dem Traum, aber mit logischen Informationen. Oder ich mache einfach Übungen mit Farbmeditationen.
Manchmal sehe ich Licht, obwohl der Raum um mich dunkel ist. Dann bin ich neugierig, was sich da noch alles offenbaren wird, wenn man wirklich erleuchtet ist. "Erleuchtet werden" muß ja im wahrsten Sinne dieses Wortes mit diesem Licht zu tun haben. Das Licht formt sich manchmal zu Symbolen oder der Umriß einer Gestalt. Kennt Ihr solche Erscheinungen? was macht man, um sie zu verbessern, zu verstärken? Ich habe früher auch oft Lichterscheinungen an weißen Wänden gesehen. Einfache Symbole, wie ein Herz oder Kreuz, aber auch der einer Engelsgestalt.

Aber zurück zur Meditation. Ich muß zugeben, daß ich leider viel zu selten die Ruhe dazu finde. Meine jetzige Wohnung ist auch nicht so sehr geeignet. Ich bin sooo oft umgezogen im Leben - und manche Wohnungen unterstützen die geistige Arbeit leider besser als andere. Aber ich würde mich über eine Meditationsanregung von Euch freuen.

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Re: AUM 45

Beitragvon Tsong » Mo 30. Mär 2009, 13:20

Liebe Geschi,

es ist alles eine Frage der Konzentration: Ich muß üben, wenn ich meditiere weltliche Gedanken an berufliche oder familiäre Probleme und dergleichen nicht zuzulassen. Du mußt üben, Dich gegen Visionen oder Botschaften zu sperren, wenn Du sie im Moment nicht haben willst.

Man muß sich einen leitenden Gedanken wählen und sich nicht von ihm abbringen lassen bzw sofort zu ihm zurückzukehren. Ich stelle mir vor, daß ich mich im Geist in einen Ashram der Bruderschaft begebe, dort meinen Lehrer und meine Mitschüler (geistige Verwandte) treffe, weitere Meister von Ferne sehe und an den Gedanken und der Arbeit dort teilnehme. Ich ärgere mich auch darüber, wie oft ich noch abschweife, aber das ist eine gedankliche, also eine feinstoffliche Ebene, auf die ich immer zurückkehre, wenn ich meditiere.

Das ist die höchste Sphäre, die ich mir vorstellen kann, dorthin will ich nach dem Tod zurück, und man kann üben, schon während des irdischen Lebens dort so oft wie möglich im Geist einzukehren.

An sich sind Visionen und Botschaften ja nichts schlechtes, wenn sie aus hohen Sphären stammen. Ein Sinn der Meditation ist es doch gerade, auf spirituellem, intuitivem Weg Erkenntnis, Aufklärung, Hilfe und Weisungen zu erhalten. Manch einer wäre vielleicht froh, das zu empfangen, was Dir ein Problem zu sein scheint.

Wenn Du Dich gegen solche Dinge aber nicht wehren kannst, sie gegen Deinen Willen kommen und einen negativen Einfluß auf Dich ausüben, kann es auch sein, daß Dein Sperrnetz nicht fest genug geknüpft ist. Tust Du irgendwelche Dinge, die Deinen Selbstschutz brüchig machen könnten?

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Re: AUM 45

Beitragvon Geschi » Fr 3. Apr 2009, 21:16

Hallo Tsong!
Nein, ich kann die Botschaften schon "abstellen", kriege auch manchmal von Oben die Anweisung, es zu tun, was mich dann immer ein wenig traurig stimmt, weil ich während der Verbindung mich auch in einem wunderbaren Kraftfeld befinde - und darauf zu verzichten ist immer, wie in eine tiefere Schwingung zu kommen.

Botschaften während der Meditation sind eigentlich auch Hilfen, von daher habe ich mich bisher nicht gesperrt, mich aber immer wieder gefragt, ob es vielleicht besser sei, absolute Stille zu finden. Aber was wollen wir dadurch erreichen? Verbindung mit der geistigen Welt, vielleicht Erleuchtung. Manche Visionen und Botschaften muß man wirklich übergehen, so wie man seine eigene Gedankenwelt zr Beruhigung bringen muß.

Mein Selbstschutz könnte sicher besser sein - aber ich weiß im Moment nicht, wo ich da ansetzen könnte. Das heißt, jeder Tag ist natürlich eine Übung darin, aber etwas Besonderes fällt mir jetzt nicht ein. Nur, daß ich manchmal noch Fleisch esse, Kaffee trinke, mich ärgere etc.

Also, ich empfinde die Begleitung von Oben nicht als negativ. Allerdings würde ich die Qualität gerne verbessern, und das ist eine ständige Schulung. Sonst wäre man ja sofort allwissend und auf der Stufe der Meister. So ist dem leider nicht.

Ich denke eigentlich, daß diese innere Führung durch den auch im Agni Yoga genannten inneren Lehrer geschieht. Es ist das größte Geschenk!

Trotzdem bin ich ein einfacher, oft leider dummer Mensch, der noch sooo viel zu lernen hat. Danke also für Deine Beschreibung. Ich werde sie als Anregung nehmen.

Ich muß sowieso nochmal ein Danke sagen für all Deine Beiträge. Nicht immer kann man dazu antworten, aber Du sollst wissen, daß alles freudig gelesen wird!

Geschi
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