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Antarova: 7 Regeln für den Schüler

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Antarova: 7 Regeln für den Schüler

Beitragvon Tsong » So 15. Feb 2015, 19:42

Dem vor kurzem in diesem Forum angezeigten Buch „Zwei Leben“ von Konkordia E. Antarova entnehmen wir den nachstehenden, besonders schönen Abschnitt. Darin werden Empfehlungen gegeben, wie ein Schüler sich verhalten muss, wenn er in Kontakt zu seinem Lehrer kommen und mit ihm zusammenarbeiten will:

7 Regeln für den Schüler


Der Mensch-Schüler denkt, wenn er für sich die Kraft gefunden hat, in Frieden und Freude zu leben, ist das genug. Nein, das ist sehr wenig. Das wird nicht jene beständige Atmosphäre der Harmonie schaffen, in der der Lehrer mit ihm zusammenarbeiten kann – das heißt, jene Atmosphäre, wo die Meuterer sich beruhigen und verstummen; wo es leichter ist, die vertrockneten Leinen der Leidenschaften von sich abzuwerfen, mit denen die Menschen kämpfen; wo der Lügner errötet und wo der Trinker und der Dieb die reinen Schwingungen nicht ertragen können.

Was ist notwendig, um diese Atmosphäre zu schaffen?

1. Im Schüler selbst muss der Neid in alle seinen Aspekten vollkommen ausgerottet werden.

2. In ihm soll vollständige Uneigennützigkeit glänzen.

3. Ungetrübte Freude, die in der Tat zum Ausdruck kommt, und zwar „jetzt“, und nicht fünf Minuten später.

4. Bei jedem Treffen das sofortige Begreifen der Anwesenheit des Lehrers, und nicht der Gedanke über den Lehrer.

5. Die vollständige Abwesenheit von Eifersucht und jedes Vergleiches seines äußeren oder inneren Schicksals mit dem Schicksal anderer.

6. Immer reine Gedanken, weil die Anwesenheit selbst eines Boten des Lehrers in einer vom Feuer der Leidenschaften dunstigen und strahlenden Atmosphäre unmöglich ist.

7. Die vollständige Kaltblütigkeit in allen Umständen des Lebens, die Unzulässigkeit von Gereiztheit.

Nur unter diesen Bedingungen kann der Schüler lernen, die Devise „Liebend siege“ nicht nur zu bekunden, sondern auch unter dem Banner „Liebend siege“ zu handeln.

Und die Kraft der Brücke des Herzes des Schülers, auf der sein Kelch glänzt, wird sich durch seine unerschütterliche Treue halten. Und niemand wird von ihm hören: „Ich kann nicht“, sondern „Ich überwinde“, und nicht „Ich vermag es nicht“, sondern „Ich komme ans Ziel“.
Tsong
 
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