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Helena Roerich I/1, 96: Freude am Kampf und Unsterblichkeit

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Helena Roerich I/1, 96: Freude am Kampf und Unsterblichkeit

Beitragvon Tsong » Sa 21. M√§r 2015, 13:16

Wir wollen heute √ľber eine der wichtigsten Aussagen von Helena Roerich sprechen:

Die Freude am Kampf ist das grundlegende Merkmal des Seins. Durch Kampf kommen die Macht des Geistes und das herrliche Geschenk der Unsterblichkeit. (HR I/1, 96; Brief vom 13.05.1931)

Diese beiden Sätze sind auf den ersten Blick nicht leicht verständlich:

Man sieht ein, dass sich durch Kampf die Macht des Geistes erh√∂ht: Wenn Ihr Euch etwas vornehmt, z.B. die √Ąnderung einer schlechten Gewohnheit oder die Verwirklichung einer Idee, eines Traumes, wird es unweigerlich Widerstand geben - in Euch selbst oder in der Welt. Wenn Ihr Euren geistigen Plan gegen alle Hindernisse in materielle Wirklichkeit umsetzt, st√§rkt Ihr Eure Beharrlichkeit, Euer Durchsetzungsverm√∂gen, Eure Findigkeit, Euren Optimismus ‚Äď also Eure psychische Energie, Eure geistige Kraft.

Wie jede physische Kraft, z. B. die Muskelkraft, wird auch die psychische Energie durch Anwendung gesteigert.

Aber wieso erhält man durch Kampf das herrliche Geschenk der Unsterblichkeit?

Dazu muss man erkennen: Unsterblichkeit erringen bedeutet letztlich, die Herrschaft des Geistes zu errichten:

Wir werden zu Unsterblichen, wenn wir uns in geistige Wesen, in Seelen verwandeln. Wir sind geistige Wesen, wenn wir stets so denken, f√ľhlen, sprechen und handeln wie geistige Wesen. Wenn wir also insbesondere keine Sorge um das √úberleben, keine materiellen Begierden und keinen Egoismus mehr offenbaren.

Damit geraten wir in eine Auseinandersetzung mit dem Körper. Der sorgt sich nämlich um sein Überleben und steckt voller Begierden und Egoismus.

Wir m√ľssen also das Ziel, zu Unsterblichen zu werden ‚Äď die Eigenschaften aufzuweisen, die ein geistiges Wesen auszeichnen -, gegen den Widerstand des K√∂rpers durchsetzen. Das wird nur einem starken Geist m√∂glich sein. Ein schwacher Geist wird vom K√∂rper unterjocht und hat kaum die M√∂glichkeit, sich zum Ausdruck zu bringen.

Wir können also sagen: Unsterblich sein bedeutet, nur den höheren, ewigen, göttlichen Teil seiner Natur zu offenbaren. Das kann nur ein starker Geist. Also erringen wir, wie Helena Roerich richtig sagt, unsere Unsterblichkeit im Kampf, weil Kampf unseren Geist stärkt.
Tsong
 
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