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AY 225: Gedanken und Gefühle schaffen unser wahres Ich

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AY 225: Gedanken und Gefühle schaffen unser wahres Ich

Beitragvon Tsong » So 3. Mai 2015, 09:56

Das Bewusstsein nährt das Wachstum des feinstofflichen Körpers. Es gibt nicht das geringste Gefühl, das nicht am Gewebe für den feinstofflichen Körper schaffte. (AY 225)

Wenn wir die Aussage dieses Paragraphen etwas verallgemeinern, können wir sagen:

Unser physischer Körper wird uns in die Wiege gelegt. Unser wahres Ich, unser höheres, geistiges Wesen dagegen erschafft ein jeder von uns selbst – uns zwar mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen!

In jedem Moment bauen wir an unserer Seele. Mit jedem, noch dem unbedeutendsten Gedanken und Gefühl formen wir unser höheres Selbst – zum Guten oder zum Schlechten:

Wer schön, würdig, groß und erhaben denkt und fühlt, schafft sich selbst eine schöne, würdige, große und erhabene Individualität.

Wer hässlich und klein denkt und fühlt, macht aus sich selbst ein hässliches, kleines Wesen.

Beide, das schöne und das hässliche Wesen, tritt durch die Aura für jedermann erkennbar nach außen in Erscheinung. Niemand kann sein wahres Ich verbergen.

Das verdeutlicht, wie unermesslich wichtig es ist, unsere Gedanken und Gefühle zu lenken und zu beherrschen. Wir schaden uns selbst mit jedem noch so kleinen negativen Gedanken oder Gefühl!

Möge niemand versuchen, seine schlechten Gedanken oder Gefühle mit den äußeren Umständen oder dem Verhalten anderer Menschen zu rechtfertigen. Das wäre dumm. Die Verhältnisse und die anderen Menschen können wir nicht ändern.

Die Aufgabe lautet gerade: Sich nicht herunterziehen lassen, trotz allem Freude bewahren. Ein Meister tritt auch dem Hässlichen, Bösen in Liebe, Schönheit und Strenge entgegen und lässt sich durch nichts Fremdes von seinem hohen Gemütszustand abbringen.
Tsong
 
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