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Wie Weisungen erkennen?

Hier beantworten wir Fragen zur Agni Yoga Lehre.

Wie Weisungen erkennen?

Beitragvon Landon » Mo 31. Jan 2011, 11:42

Ich frage mich schön lÀnger wie man Weisungen richtig erkennen kann.

Ich habe schön öfters gelesen, dass man ja zuerst kleine Weisungen erhÀlt und diese immer grösser werden (können).
Ich meine Weisungen im Sinne von Aufgaben, die ich ĂŒbertragen bekomme.
Als Beispiel: Eine der grössten Aufgaben hatte fĂŒr mich Jesus.

Aber wie erkennt man sie genau?
Woher weiss ich dass diese nicht von den Feinden kommt?

Ich hatte vor kurzer Zeit eine solche Weisung erhalten, diese betraf eine Bekannte von mir.
Ich war mir allerdings nicht sicher ob dies nun wirklich eine Weisung war oder nicht.

Das einzige was ich dabei bemerkt hatte, war, dass diese Weisung mir persönlich keinen Nutzen gebracht hÀtte (Thema Selbstlos, frei vom Ego)
Daher habe ich sie als Weisung anerkannt und ausgefĂŒhrt.

Was habt ihr hier fĂŒr Erfahrungen?
Landon
 
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Re: Wie Weisungen erkennen?

Beitragvon RAZIEL » Fr 4. Feb 2011, 08:42

Hallo Landon

Wie hast du deine Weisung ĂŒbertragen bekommen, in deinen Gedanken?
Gab es einen bestimmten Grund dafĂŒr, dass du die Weisung erhieltest?

Dann war meine Botschaft eine Weisung!
Eigentlich hatte ich das ja schon selbst so gesehen!
Deswegen wurde ich an AY gefĂŒhrt, um die Lehre zu verinnerlichen, um dann
mit guten Beispiel voran gehen zu können..!

Magst du davon umfassender berichten, wĂŒrde mich sehr interessieren?!

Sie könne auch von Feinden kommen? Wie ist das gemeint?
Ich weiß wohl von den guten und bösen MĂ€chten, aber wie ist das mit den
Feinden genau gemeint?
RAZIEL
 
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Re: Wie Weisungen erkennen?

Beitragvon Tsong » Fr 4. Feb 2011, 10:55

Landon, das kannst Du nur mit dem Herzen erkennen!

Die erste Frage ist: Handelt es sich um Weisungen oder um Einbildungen. Wenn man die vielen Menschen sieht, die angeblich Botschaften von Erzengeln und anderen hohen Wesen channeln können, muß man doch feststellen, daß die meisten von ihnen entweder sich selbst oder die anderen belĂŒgen.

Also Dich selbst ehrlich und kritisch prĂŒfen, ob das, was Du „Weisung“ nennst, wirklich von außen kommt, und nicht aus Deiner eigenen Phantasie.

Wenn es tatsĂ€chlich eine Inspiration ist, mußt Du weiter fragen: Entspricht der Rat den Weisungen, die wir schriftlich in der Lehre finden. Wenn er dem widerspricht, was in den BĂŒchern steht, wird er kaum von Oben kommen.

Oft wird man in der konkreten Situation keine Stelle aus den BĂŒchern finden, anhand derer man den Rat ĂŒberprĂŒfen kann. Dann kannst Du fragen: Entspricht die Eingebung dem Geist der AY-Lehre? Da hast Du schon richtig erkannt: Wenn ein selbstloses Handeln angeraten wird, wenn es um das Allgemeinwohl oder die Hilfe fĂŒr einen Nahestehenden geht, wenn ein Einsatz fĂŒr hohe Werte wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit oder Liebe vorgeschlagen wird, spricht das dafĂŒr, daß Kontakt zu einer hellen Quelle besteht.

Das ist ĂŒberhaupt in vielen Situationen der entscheidende Test: Die Lehre kann nicht fĂŒr alle alltĂ€glichen Probleme eine konkrete Weisung bereithalten. Wir selbst sind gefordert, eine Entscheidung im Geist der Lehre zu treffen.

Schließlich kann man allgemein sagen: Die finstere Seite wird meist dazu raten, materielles oder physisches GlĂŒck zu suchen, dem vergĂ€nglichen Ich möglichst viel Genuß zu verschaffen und Ă€ußere, finanzielle, mechanische oder technische Lösungen zu suchen. Die helle Hierarchie dagegen wird den Ausweg immer zuerst auf der geistigen Ebene weisen, in einer solchen Weise, daß es dann auf die tatsĂ€chliche Entwicklung in der materiellen Welt gar nicht mehr so entscheidend ankommt.


Unter den SchĂŒlern und Nachfolgern gab es viel Kummer und alltĂ€gliche Not. Jesus half vor allem, indem Er den Geist aufrichtete. Erst wenn das Gleichgewicht sich wieder eingestellt hatte, begann Er, die Lage zu erörtern. (Br II, 151)
Tsong
 
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Re: Wie Weisungen erkennen?

Beitragvon RAZIEL » Mi 9. Feb 2011, 11:33

Liebe Freunde

Bin gerade in der Schrift Nr. 15, Verteidigung des höheren Bewußtseins, selber auf die Antwort meiner Frage gestoßen:

Der Feind ist nicht der einzelne Weltmensch - der Feind ist das System
falschen Denkens, das alles menschliche Leben - in Familie, Freundschaft,
Beruf, Politik, Wirtschaft, Kirche, Gesundheits- und Justizwesen usw. - in
seinem Bann hĂ€lt. Dieses nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸe, unsere höheren Möglichkeiten
behindernde GedankengebĂ€ude mĂŒssen wir einreißen und durch ein
neues, geeigneteres ersetzen.

Das Leid ist nur zu ĂŒberwinden durch Erkenntnis der Wirklichkeit. Auf dem
aufsteigenden Evolutionsbogen lernt der SchĂŒler, sich wieder als ewigen
Geist zu begreifen und sich aus der Bindung an die Materie zu lösen.
Er gelangt nicht zu dem Punkt des Gleichgewichts, bevor nicht Lust und
Schmerz ihr Werk vollendet haben und er allen Dingen der Materie gegenĂŒber
indifferent geworden ist dadurch, daß er sich ĂŒber ihre gewöhnlichen
Wirkungen erhoben hat. (TL VII, 336)

Das ist nicht leicht. Die Befreiung aus dem Kerker falscher Vorstellungen
erfordert ebensoviel Kraft, Ausdauer und Mut wie die Flucht aus einem steinernen
GefĂ€ngnis. Das Gewahrwerden der Wirklichkeit ist fĂŒr den in die
Materie hinabgestiegenen Geist eine der schwersten, aber auch der wichtigsten
Übungen.

Nur mit MĂŒhe kann die Hand der Wahrheit die KerkerstĂ€be brechen.
(BGM I, 128)

Freiheit haben wir erst erlangt, wenn es keine RĂŒckfĂ€lle mehr gibt, wenn wir
der Illusion der vergÀnglichen Welt nicht mehr erliegen.

Die Wahrheit wird euch frei machen. (Joh 8, 32)

Bin wie immer schwer beeindruckt! Wie auch der Aufschluss, in nÀchster Zeit, durch Herrn A. Schischkin aussehen wird,
ob es bei mir eine Botschaft, eine Weisung oder durch den Feind war, zÀhlt doch nur, dass ich dadurch,
auf den richtigen Weg gelangt bin, und dafĂŒr sehr dankbar bin! :inlove:
RAZIEL
 
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