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Übung „Erhebung“ 8. Teil - Einkehr im Aschram

Übung „Erhebung“ 8. Teil - Einkehr im Aschram

Beitragvon Tsong » Di 5. Feb 2013, 14:12

Wir können die Übung „Erhebung“ noch verfeinern: Wir können uns vorstellen, daß wir uns im Geist auf einen Berggipfel im Himalaja versetzen, auf dem ein Aschram der Bruderschaft steht - etwa wie der, den Nikolaus Roerich auf seinem Gemälde „Morgenstern“ darstellt:

NKR Morgenstern 2.jpg
NKR Morgenstern 2.jpg (8.04 KiB) 9968-mal betrachtet



Wir besteigen dann nicht mehr nur einen Gipfel, sondern kehren in einem Heiligtum ein, um uns für einen Moment von der Welt zu lösen und seelisch zu „erheben“.

Du kannst noch weiter gehen: In diesem Aschram lebt Dein Lehrer – Ihn suchst Du auf! Allein schon durch die Macht Seiner Gegenwart wird Dein Geist getröstet, genährt und gestärkt.

Der geistige Schüler wird die Übung „Erhebung“ also in der Form praktizieren, daß er sich morgens, mittags und abends im Geist zu seinem Lehrer in dessen Wohnstätte begibt, um von Ihm zu lernen, unter Seiner Anleitung zu üben und Seinen Willen und Anweisungen zu erfahren.

Du erkennst: Hier, am Sitz Deines geistigen Vaters, im Kreise Deiner wahren, geistigen Verwandten (der anderen Schüler dieses Lehrers) ist Deine wahre, ewige Heimat. Von hier kamst Du, als Du geboren wurdest; hierhin willst Du nach dem Tod zurück. Nichts ist schöner und fruchtbarer, als auch während der irdischen Inkarnation regelmäßig hier einzukehren.

Wir sollen versuchen, uns ein möglichst konkretes Bild von unserer ewigen Heimat zu machen. Wir wissen, daß Helena Blavatsky 3 Jahre lang physisch in einem Aschram in Tibet lebte und dort von den Mahatmas unterrichtet und auf ihre irdische Mission vorbereitet wurde. Wir werden kaum völlig fehlgehen, wenn wir annehmen, daß dieser Aschram so ähnlich wie das Gebäude auf dem oben abgebildeten Gemälde von Nikolaus Roerich ausgesehen haben mag. Die Aschrams der feinstofflichen Welt werden nicht grundlegend anders aussehen.

Wir finden hier, was noch keine der überkommenen Religionen offenbart hat: Ein exaktes Bild der jenseitigen Welt, aus der wir kommen und in die wir zurückkehren (oder, für den, der noch nicht so weit gekommen ist: der Welt, in die er nach dem Tod eingelassen werden möchte).


Zitate:

Lasst uns über die Feinstoffliche und die Feurige Welt so sprechen, als wären wir dort gewesen. Mögen all diese Gespräche auch besonderem Spott ausgesetzt sein, dessen ungeachtet wird es Bewusstseine geben, die in diese Richtung streben. (FW I, 334)

Schon auf der Erde müssen die Menschen sich gedanklich darauf vorbereiten, wo sie ihre Entwicklung fortsetzen möchten. Wir müssen selbst unseren freien Willen anspannen, auf daß unser Gedanke wie ein Bote vorauseile, unseren zukünftigen Platz in der Feinstofflichen Welt vorbereitend. Möge euer Denken euch vorausfliegen und euch das künftige herrliche Haus bereiten. (Br II, 220)

Hilf ihnen, sich eine Heimstatt im Jenseits zu erbauen, damit auch du dir das Recht auf eine solche Heimstatt erwirbst, wenn einst die Reihe an dir ist, hinüberzugehen. Jeder selbstlose Gedanke, jede selbstlose Tat wird einen Stein ins Bauwerk mauern, eine Säule hinzufügen, einen Dachziegel setzen oder ein Brett fürs Baugerüst legen. Jede Erhebung des Herzens zu Gott wird ein Fenster zu den Sonnenstrahlen aufstoßen. (ALH III, 52, 53)
Tsong
 
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