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Disziplin 2: Bewußtsein

Disziplin 2: Bewußtsein

Beitragvon Tsong » Mo 4. Mai 2009, 14:59

Schön, daß Du wieder mit dabei bist, unseren virtuellen Aschram aufzusuchen und gemeinsam den Lehren der Mahatmas zu lauschen. Was lernen wir heute?

Disziplin beginnt im Bewußtsein, mit dem eigenen Denken:

Der Wandel des Bewusstseins führt auf den Pfad der Evolution. Die Verbesserung des Lebens auf dem Planeten hängt weitgehend vom Wandel des Bewusstseins ab, der sich hauptsächlich in der Denkart äußert. Daher sollte die Menschheit am meisten um die Veredelung des Gedankens besorgt sein. (U II, 517 [117])

Wie können wir das verstehen?

Die nächsthöhere Stufe, die wir erreichen wollen, ist die eines geistigen Wesens: Der unsterbliche Mensch (AY 553), der sich nicht mehr mit seinem vergänglichen Körper, sondern mit seiner unsterblichen Seele identifiziert, der nur sein höheres Selbst verwirklicht, der sich seiner Ewigkeit, seiner Unverletzlichkeit und Unangreifbarkeit bewußt ist, der dementsprechend furchtlos und freudig auf dem materiellen Plan auftritt.

Worin unterscheidet sich ein solches höheres Wesen von seiner Vorstufe, dem heutigen Menschen? Vor allem durch sein Denken, sein Bewußtsein!

Ein Beispiel: Wenn ich weiß, daß ich kein Körper, sondern ein geistiges Wesen, eine Seele bin, werde ich nicht denken: „Ich habe Hunger“, wenn mein Magen knurrt (denn mein wahres Ich hat keinen Bedarf an materieller Nahrung). Ich werde vielmehr denken: „Mein leibliches Werkzeug, der Bruder Esel, meldet Ansprüche an. Soll ich ihm nachgeben, oder kommt er mit dem, was er schon erhalten hat, noch eine Zeit lang aus?“

Das gewandelte Bewußtsein führt zu einer neuen Haltung zu der Trägheit und den Freuden, zu den Ansprüchen, Bedürfnissen und Begierden des Leibes: Sie sind nicht mehr die unsrigen, denn unsere Seele verlangt nach anderen Dingen, z.B. nach geistiger Nahrung. Sie fallen uns eher lästig, weil sie Zeit und Mühe kosten und uns von unseren eigentlichen Aufgaben ablenken.

Wenn wir immer so denken, wenn wir uns die geänderte Haltung zur Gewohnheit machen, ändern wir tatsächlich mit der Zeit unsere Natur und werden zu geistigen Wesen. Wir sind dann keine Körper mehr, sondern Seelen, weil wir nicht mehr wie physische, sondern wie immaterielle Wesen denken und auf der materiellen Ebene auftreten.

Der Mensch ist, was er denkt: Wer stets denkt wie ein Unsterblicher und die entsprechende Haltung in allen Umständen bewahrt, ist ein Unsterblicher – keine Macht der Welt kann ihn daran hindern.
Tsong
 
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