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Disziplin 3: Wachsamkeit

Disziplin 3: Wachsamkeit

Beitragvon Tsong » Di 5. Mai 2009, 09:08

Keine Macht der Welt kann uns daran hindern, die h√∂here Stufe eines geistigen Wesens zu erreichen ‚Äď nur wir selbst!

Die Schwierigkeit liegt nämlich darin, das Bewußtsein unserer höheren Existenz nicht nur in einem feierlichen Moment zu bilden, sondern es auch im wilden Treiben der Welt zu verteidigen, unserem Ideal des Neuen unsterblichen Menschen unter allen Umständen treu zu bleiben.

Jeder von uns wei√ü, wie leicht wir Versuchungen und Angriffen erliegen, wie schnell wir wieder auf die Stufe des alten Menschen herabsinken: Wie wir uns immer wieder verf√ľhren lassen, zu essen oder zu trinken, nicht was die Seele, sondern was der K√∂rper will. Wie wir uns zu Zorn, Gereiztheit oder Ungerechtigkeit hinrei√üen lassen. Wie wir Stimmungen erliegen, weil wir vergessen, da√ü einem geistigen Wesen nichts und niemand etwas anhaben kann. Wie wir Dinge denken, sagen oder tun, die unseres h√∂heren Selbst, unseres geistigen Wesens unw√ľrdig sind.

Deshalb r√§t uns der Lehrer vor allem zu st√§ndiger Wachsamkeit: In keinem einzigen Augenblick (!) d√ľrfen wir das Bewu√ütsein und die Haltung eines Unsterblichen, einer Seele aufgeben ‚Äď sonst sinken wir sofort hinab:

Wie viele durch Jahrhunderte gesammelte Errungenschaften werden durch ein unbeherrschtes Gebr√ľll hinweggefegt! (Hier 400)

Man sollte nicht meinen, ein Archat k√∂nnte in seinem Bewusstsein den F√ľhrenden Willen auch nur f√ľr einen Augenblick au√üer acht lassen. Er wird zum einfachen Sterblichen, wenn Er nicht immer feierlich den Kelch der Heldentat tr√§gt. Die Macht Seines Herzens ermattet, sobald Er nicht mehr den Hierarchischen Faden in Seiner Hand sp√ľrt.
In dieser Erkenntnis ewiger Wachsamkeit besteht die Einmaligkeit eines Archaten. Wenn Ich von Wachsamkeit spreche, so lehre Ich euch die Grundlagen der Erkenntnis. Doch diese Feierlichkeit ist bei der Verwirrung der Atmosphäre nicht leicht. Es ist nicht leicht, bestrebt wachsam zu sein, wenn der Staub der Zersetzung umherwirbelt. (FW I, 196)
Tsong
 
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