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Ernährung

Ernährung

Beitragvon Tsong » Di 22. Sep 2009, 10:08

Viele fragen danach, wie man Agni Yoga praktizieren soll, und denken dabei an die Übungen fernöstlicher Mönche. AY wird aber nicht im Kloster, sondern im normalen, alltäglichen Leben „ausge-übt“.

Es geht dabei nicht nur, aber auch um die vielen kleinen, nur scheinbar unbedeutenden Dinge:

Es wäre besser, ohne krummes Lächeln zu erwägen, dass man heute damit beginnen kann, sich zu wandeln und die Qualität jeder seiner Taten zu überprüfen. Dabei sollte mit der Überprüfung alltäglicher Dinge begonnen werden. Hast du zu lange geschlafen? Wie hast du mit Menschen in deiner Umgebung gesprochen? Hast du eine dringende Aufgabe hinausgeschoben? Hast du falsche Termine genannt? Hast du vergessen, für das Allgemeinwohl zu sorgen? (Gem 213)

Eines der wichtigsten Übungsgebiete ist die Ernährung. Hier erweist sich jeden Tag aufs neue, ob Du einen spirituellen Weg gehst und Dein höheres Selbst durchsetzt oder ob Du dem niederen, animalischen Ich Macht über Dich gibst.

AY praktizieren bedeutet, seine Essensgewohnheiten vollkommen umzustellen. Wir benötigen viel weniger materielle Nahrung, als es den überkommenen, abendländischen Gepflogenheiten entspricht. Wir essen alle zu viel und zuviel Falsches.

Der erste Schritt besteht darin, nur noch zwei Mahlzeiten täglich einzunehmen:

Nach der nächtlichen Fastenzeit benötigt der Körper am Morgen noch nicht sogleich feste Nahrung. Man kann zunächst mit Trinken beginnen.

Am Abend ist Nahrungsaufnahme ebenfalls unsinnig, weil sie sowohl die abendliche Meditation als auch den Schlaf stört und eine Verdauuung nicht mehr stattfindet.

Daher sind die Essenszeiten im Agni Yoga Tempel um 10:30 und um 15:30 Uhr. Davor und danach gibt es zu Trinken, aber nicht auch nur einen Bissen Essen.

Das hat auch den Vorteil, daß von den 24 Stunden des Tages nur während 5 Stunden gegessen wird: In den übrigen 17 Stunden ist der Körper auf Verbrennung eingestellt – so bleibt Ihr schlank, selbst wenn Ihr Euch satt esst.

Zitate:

Auf dem Pfad wollen wir daran denken, dass zwei Mahlzeiten am Tag genügen. (Gem 148)

Es ist ausreichend, zweimal am Tag Nahrung zu sich zu nehmen. Doch im Hinblick auf die gegenwärtigen Lebensbedingungen ist diese Regel schwer zu befolgen. Deshalb kann man dem Magen zu bestimmten Stunden Arbeit geben. Das schädlichste ist, zu unregelmäßigen Zeiten und ohne Bedürfnis Nahrung zu sich zu nehmen. Eine geregelte Lebensweise ist nichts Verächtliches, da man den in Zeitaltern geschaffenen Apparat sorgsam hüten muss. (AY 442)
Tsong
 
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