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Entwicklung der psychischen Energie (2)

Entwicklung der psychischen Energie (2)

Beitragvon Tsong » Sa 28. Jun 2014, 11:21

Ein großer, starker Geist beherrscht den Körper vollständig. Er ist wie ein Reiter, der seinen Esel lenkt, wie dieses Bild zeigt:

Palmsonntag 2.jpg
Palmsonntag 2.jpg (52.03 KiB) 3153-mal betrachtet



Ihr kennt alle die biblische Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem auf einem Esel (Matth√§us 21). In der okkulten Tradition ist der Esel ein Symbol f√ľr den K√∂rper: Er ist ein Vehikel, dessen sich der Geist f√ľr vor√ľbergehende Zeit bedient, um auf der materiellen Ebene auftreten und handeln zu k√∂nnen.

Wenn der Geist stark ist, unterwirft er sich den Körper vollkommen unter und kann ihn als ein gehorsames Werkzeug benutzen.

Der Mensch unserer Zeit hat aber gerade erst bemerkt, dass er neben dem Körper auch noch ein geistiges Wesen hat. Heute ist unsere ewige Individualität noch schwach wie ein Baby, wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist:

Kind Pferd 2.jpg
Kind Pferd 2.jpg (50.51 KiB) 3157-mal betrachtet



Unsere Körper sind groß, stark und schön, aber unsere Seelen klein und schwach. So ein Kleinkind kann gerade einmal auf dem Pferd sitzen, es aber nicht lenken.

Unser wahres Selbst wird daher vom K√∂rper hin und her getrieben und wird mehr oder weniger von dessen W√ľnschen dominiert. Der K√∂rper herrscht und der Geist ist ihm unterworfen ‚Äď das ist das beklagenswerte Bild, das die Menschheit heute abgibt.

Um unsere psychische Energie zu entwickeln, um die Macht unseres Geistes zu st√§rken, m√ľssen wir also unsere ewige Individualit√§t trainieren, damit sie gr√∂√üer und st√§rker wird und mehr und mehr in die Lage versetzt wird, die Kontrolle √ľber den K√∂rper zu √ľbernehmen.

Der K√∂rper sollte das tun, was der Geist will ‚Äď nicht umgekehrt.

Wir sehen also: Der erste Schritt zur St√§rkung unserer geistigen Kraft, der psychischen Energie, ist nicht (wie manche esoterischen Lehrer uns glauben machen), an Gedanken√ľbertragung zu arbeiten, ferne Planeten im feinstofflichen K√∂rper zu besuchen oder auf dem Wasser zu wandeln - sondern daran zu gehen, zun√§chst einmal unseren eigenen K√∂rper zu beherrschen.
Tsong
 
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