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3. Erkenntnis der Seele (2)

3. Erkenntnis der Seele (2)

Beitragvon Tsong » Mo 5. Sep 2011, 10:11

Die Seele ist nicht von dieser Welt. Die materiellen Dinge befriedigen sie nicht. Weil sie ein Teil unseres Wesens ist, sehnen wir uns nach Höherem, nach geistigen Werten, begeistern uns für Ideale wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit und Liebe. Unser höheres Selbst leidet geradezu an Unwahrheit, Ungerechtigkeit, Häßlichkeit und Lieblosigkeit.

Was hat Ihre physische Seite mit Gerechtigkeit zu tun? Wie das Vieh denkt sie nur an Überleben, Fortpflanzung und Befriedigung ihrer Begierden, an Fressen und Gefressenwerden, an das Gesetz des Stärkeren, wie es im Dschungel herrscht.

Warum haben wir im Lauf der Evolution diesen primitiven Zustand überwunden? Wir sind unserer höheren Natur gefolgt und haben in einem gewaltigen Kampf die Herrschaft eines geistigen Prinzips (des Rechts) über die physische Gewalt begründet. Das beweist: Es wohnt etwas Höheres in uns, das nicht der materiellen, sondern der geistigen Welt angehört.

Die größte Sehnsucht des Menschen ist, diese göttliche Seite seiner Natur zur Geltung zu bringen. Die höchste Befriedigung erfüllt uns, wenn das einmal gelingt – nicht, wie man uns glauben machen will, wenn wir unsere tierischen Bedürfnisse stillen.

Die Seele erinnert sich an die ideale Welt, aus der sie kommt – an das Paradies, aus dem sie vertrieben wurde, um auf dem materiellen Plan zu inkarnieren. Sie sehnt sich zurück nach den himmlischen Verhältnissen. Sie strebt danach, die überwältigende Schönheit der überirdischen Ordnung auch auf Erden zu verwirklichen.

Sehen Sie? Die Seele ist nicht weniger real als der Leib. Sie verneinen doch auch nicht die Wirklichkeit von Gedanken, Gefühlen, Energien oder Röntgenstrahlen, nur weil Sie sie nicht berühren können! Schieben Sie die höhere Erkenntnis, das Gefühlswissen Ihres Herzens nicht als Illusion beiseite!

Wer seine höhere Natur, das Göttliche in sich leugnet, fällt auf die Stufe der Tiere zurück.

Die Erkenntnis der Seele ist vollkommen wissenschaftlich: Sie beruht auf Beobachtung und Erfahrung der Wirklichkeit. Der feinfühlige Mensch spürt sein Innerstes und Edelstes mit einer Gewißheit, die höher ist als alle Vernunft. Das Prinzip der Unendlichkeit, der Unbegrenztheit des Seins muß auch auf den Menschen angewendet werden.

Man will Ihnen Ihr bestes nehmen! Es ist wahrhaft ein Sieg des Teufels und eine geistige Katastrophe, daß der moderne Mensch unter dem Einfluß der Aufklärung die Existenz der Seele in Zweifel zieht, keinen Weg mehr findet, die Wahrheiten der Vernunft mit denen der Religion zu verbinden. Nur noch seinem Intellekt vertrauend und jede höhere Wirklichkeit zurückweisend fällt er in Barbarei, wird zu einem geistlosen Roboter und schafft eine kalte, tote Welt, in der zu leben eine Qual ist.

Es ist an der Zeit, diesen menschenunwürdigen Zustand zu beenden. Frühere Zeiten wußten mehr von der überirdischen Realität als wir. Zu dieser Erkenntnis müssen Sie durchstoßen, wenn Sie die Matrix überwinden wollen, die Ihre Köpfe blockiert und sich wie Mehltau auf Ihre inneren Sinne legt.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Unsterblichkeit ist, sich der eigenen höheren Natur, des in Ihrem Inneren wohnenden geistigen Wesens mehr und mehr bewußt zu werden. Verschließen Sie sich nicht dem Ruf Ihres höheren Selbst! Öffnen Sie Ihr Herz für die Erkenntnis der Dinge, die man zwar nicht sehen, mit den höheren Sinnen aber sehr wohl „begreifen“ kann.
Tsong
 
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Re: 3. Erkenntnis der Seele (2)

Beitragvon Weltenbummler » Di 13. Sep 2011, 11:47

Hallo Tsong,

dein Experiment Unsterblichkeit ist sehr interessant, ich will gerne mitmachen.

Wie du richtig sagst, steht im Mittelpunkt das Wissen von der Unsterblichkeit der Seele. Wer das nicht erkannt hat, kommt nicht weiter. Deshalb finde ich deine beiden Beiträge so wichtig, die die Existenz der Seele zu beweisen versuchen.

Es gibt noch mehr „Beweise“: Menschen sprechen in fremden, zum Teil in uralten Sprachen, z.B. unter Hypnose ägyptisch – weil sie diese Sprachen früher gesprochen haben. Orte kommen uns bekannt vor – weil wir in einem früheren Leben dort gewohnt haben. Oder Menschen sind uns besonders vertraut – weil wir sie schon aus früheren Leben kennen.

Wer kennt noch mehr Beweise?
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Re: 3. Erkenntnis der Seele (2)

Beitragvon Tsong » Mi 14. Sep 2011, 10:28

Ja, richtig, das sind weitere Beweise. Man merkt es, wenn man selten einmal wahren, ewigen Freunden („Seelenverwandten“) begegnet. Siehe die berühmten Worte Goethes an Frau v. Stein:

„Ach, du warst in abgelebten Zeiten
meine Schwester oder meine Frau.“


Und einige Monate später an Wieland:

„Ich kann mir die Bedeutsamkeit, die Macht, die diese Frau über mich hat, nicht anders erklären als durch die Seelenwanderung. Ja, wir waren einst Mann und Weib!“
Tsong
 
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Re: 3. Erkenntnis der Seele (2)

Beitragvon Weltenbummler » Fr 16. Sep 2011, 13:26

Und noch ein Beweis: Hört euch mal Mozarts Symphonie Nr 1 (Es-Dur, Köchelverzeichnis 16) an, vor allem den 2. Satz! Die hat er mit 8 Jahren komponiert!
Das kann man unmöglich nur mit besonderer Musikalität und der Förderung durch den Vater erklären. Das ist nicht nur Technik. Darin steckt so viel geistige Tiefe, wie man sie in 8 Jahren unmöglich erreichen kann.
Dieses „Wunder“ läßt sich nur dadurch erklären, dass Mozart schon in früheren Leben künstlerisch tätig war, also gut vorbereitet in dieses Leben trat, und außerdem fähig war, die jahrtausendealten Aufspeicherungen in seinem Kelch jedenfalls teilweise zu nutzen.
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