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4. Bewußtsein der Unsterblichkeit

4. Bewußtsein der Unsterblichkeit

Beitragvon Tsong » Mo 12. Sep 2011, 13:42

Wir sind noch beim ersten Schritt „Erkenne Dich selbst“ des Experiments Unsterblichkeit. Hier wie überall legt die Lehre größten Wert auf die Feststellung, daß die entscheidende Veränderung hin zum Neuen Menschen und zur Neuen Welt im Bewußtsein vor sich geht. Wir müssen vor allem das Bewußtsein der Unsterblichkeit bilden und verteidigen. Wie können wir das verstehen?

Stellen Sie sich einen Adler vor, der in einem Hühnerstall aufwächst. Seine „Eltern“, die ihn aufziehen, seine Umgebung, die ihn prägt - alles Hühner. Es gibt keinen Spiegel, also erkennt er nicht, daß er anders ist als die anderen. Er ahmt seine Stallgenossen nach, verhält sich wie ein Huhn und bietet einen traurigen Anblick.

Um seine wahre Natur zu verwirklichen, um wahrhaft er selbst zu werden, muß der Adler sich zunächst bewußt werden, daß er kein Huhn ist, sondern ein viel größeres, mächtigeres und erhabeneres Wesen. Solange er sich für ein Huhn hält, wird er sich wie ein Huhn benehmen und sein höheres Potential verschenken.

Wir sehen: Das Bewußtsein ist die eigentliche Realität: Wer das Bewußtsein eines Huhnes hat, ist auch nur ein Huhn, selbst wenn er wie ein Adler aussieht.

Auch Ihr heutigen Menschen erkennt Euer wahres Wesen nicht und verhaltet Euch wie Kreaturen einer niedrigeren Ordnung: Der Feinfühlige, Hochgesinnte spürt dunkel, daß er größer ist, als es den Anschein hat; daß er seine Möglichkeiten bei weitem nicht ausschöpft; daß er zu Höherem bestimmt ist, als im Mist zu scharren, um Würmer zu streiten und seine Kräfte für den alltäglichen, kleinkarierten „Hühnerkram“ zu vergeuden, um den es in der Welt geht, in die es ihn verschlagen hat. Aber er findet keinen Ausweg aus dem Kerker, und so ertränkt er sein höheres Selbst in Alkohol, Ausschweifungen oder der Jagd nach materiellen Dingen.

Seit Jahrtausenden wird der Mensch so konditioniert, daß er sich für sterblich hält und sich dementsprechend gebärdet. Diese Prägung müssen wir in mühsamer Kleinarbeit Schritt für Schritt überwinden. Sobald Ihr wirklich verinnerlicht habt, daß Ihr unsterblich seid, werdet Ihr vollkommen anders leben, nach anderen Dingen streben, andere Werte hochhalten und andere Ziele verfolgen als die Sterblichen um Euch herum.

Um Deine wahre Natur zu verwirklichen, um tatsächlich Du selbst zu werden, mußt Du Dir vor allem bewußt machen, daß Du kein Sterblicher, sondern ein viel größeres, mächtigeres und erhabeneres Wesen bist. Solange Du Dich für sterblich hältst, wirst Du Dich wie ein Sterblicher benehmen und ein beklagenswertes Bild abgeben, weil Du die unermeßlichen Möglichkeiten eines ewig lebenden Geschöpfes brachliegen läßt.

Die entscheidende Veränderung tritt im Denken der Menschen ein: Der Neue Mensch unterscheidet sich von dem alten Menschen vor allem durch das Bewußtsein seiner Unsterblichkeit.
Tsong
 
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