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5. Neue Identität

5. Neue Identität

Beitragvon Tsong » Di 27. Sep 2011, 11:21

Wie den Adler in den Hühnerstall, so hat es uns in die Hölle des Materialismus verschlagen. Adler und Mensch müssen lernen, die illusionäre Persönlichkeit eines Huhnes bzw. eines Sterblichen abzustreifen und ihr wahres Wesen zur Geltung zu bringen. Die wahre Natur des Menschen aber ist seine Seele, die ewig, nicht der Körper, der vergänglich ist.

Der Mensch erringt Unsterblichkeit, indem er lernt, eine Seele zu sein!

Der Schlüssel zur Unsterblichkeit liegt darin, eine neue Identität anzunehmen:

Durchschauen Sie den illusionären Charakter Ihrer alten Identität, des Körpers! Der Leib ist nur eine Hülle: Ein „Bruder Esel“, ein Werkzeug, dessen sich das geistige Wesen bedient, um auf der materiellen Ebene wirken zu können. Er vermodert nach dem Tod und wird von Würmern zerfressen. Die „Auferstehung“ dieses durch langen Gebrauch abgenutzten und unansehnlich gewordenen Kadavers ist ein Ammenmärchen, das mit den Gesetzen der Vernunft und der Naturwissenschaften nicht vereinbar ist. Kein Mensch kann sich ernsthaft die Unvergänglichkeit seines Körpers wünschen.

Die heutige Wissenschaft geht fehl, wenn sie der Unsterblichkeit durch Verlängerung der Existenz des Leibes näherzukommen sucht. Unter dem Blickwinkel der Ewigkeit – dem einzigen, der einem Unsterblichen gemäß ist – ist der Körper eine Realität niederer Ordnung, die schon morgen nicht mehr existiert. Unsterblichkeit, das Überschreiten der Grenzen von Materie, Zeit und Raum, ist nur als geistiges, nicht als physisches Wesen möglich. Alle materiellen Geschöpfe müssen vergehen.

Bisher haben Sie auf das falsche Pferd gesetzt: Der Sterbliche identifiziert sich mit seinem Leib. Das ist wenig vernünftig: Sie werden doch nicht den Esel wählen, wenn Sie der Reiter, der Herr sein können! Niemand wird den vergänglichen Teil als sein wahres Selbst ansehen, nachdem er erkannt hat, daß noch eine ewige Hälfte existiert.

Der Unsterbliche identifiziert sich mit seiner Seele. Sie sieht er als sein eigentliches Ich an. Denn das, was ewig ist, ist sicherlich wahrer und bedeutsamer als das, was vergeht.

Ich bin eine Seele, Du bist eine Seele, wir alle sind Seelen. Der größte Irrtum des abendländischen Menschen besteht darin, daß er seine Existenz mit dem Tod des Körpers für beendet hält. Dies ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis, die der Menschheit in den letzten 2000 Jahren übermittelt worden ist. Die Menschen, ihr wahres Ich, Sie sind: das, was bleibt, nachdem der Leib gestorben ist.

Wir Unsterblichen rufen Dir zu:

„Du bist getäuscht wie der Adler! Verlasse die Scheinwelt des Hühnerstalles! Befreie Dich! Du bist eingekerkert in dem Gefängnis eines falschen Weltbildes, in einer ‚Matrix’, die Dir einen Wert materieller Dinge vorgaukelt, die in Wahrheit bedeutungslos sind! Du bist kein Huhn! Der Mensch ist nicht, was er zu sein scheint. Erhebe Dich! Du bist viel größer, als Du denkst:

Du bist nicht Dein Körper. Du bist der Geist, der die Materie beseelt! Du bist nicht das wechselnde Kleid, sondern der ewige Träger! Du bist nicht die Gestalt mit Kopf, Rumpf und Gliedmaßen, die Du im Spiegel betrachtest - das ist nur Schein, kurzlebige Hülle: Du bist kein physisches, sondern ein geistiges Wesen, das man nicht sehen und nicht berühren kann. Dein äußeres Gewand ist nur die Maske eines Geistes, der weitaus stärker ist als das, was ihn gebunden hält.

Der Leib ist wie eine Marionette, die eine Rolle spielen muß, die von dem Willen eines unsichtbaren Spielers auf der Bühne des materiellen Lebens hin und her geführt wird – Du bist der Spieler, nicht die Puppe!

Durchschaue die Illusion der Materie! Die Erde ist keine Scheibe, die Sonne kreist nicht um die Erde und geht abends nicht im Meer unter, auch wenn es den Anschein hat. Der Mensch ist nicht die materielle Person, die auf Erden agiert - er ist ein Geist, der im Laufe seiner ewigen Existenz auf den verschiedensten Ebenen zahlreiche solcher vergänglicher Personen gebildet hat und weiter bilden wird.

Bis heute hast Du Dich selbst für einen Körper gehalten, der auch eine Seele hat - mit der, insbesondere mit deren ewigem Leben Du aber nicht recht etwas anzufangen wußtest. Jetzt mußt Du lernen, Dich als eine Seele anzusehen, die auch einen Körper gebildet hat - auf den es aber wenig ankommt, weil er Dir nur vorübergehend dient und Du ihn demnächst wieder ablegen wirst.

Erkenne Dich selbst als einen Unsterblichen!“

Wir müssen uns ein vollkommen neues Bild, eine andere Idee von dem machen, was wir selbst sind: Der Mensch - seine wahre Natur, die Seele - ist eine nicht-materielle, überirdische, überzeitliche Persönlichkeit, die schon vor der Geburt des Körpers existiert hat und nach dessen Tod weiterleben wird. Er ist eine Lebensform der geistigen Welt, die nicht an die Grenzen der Erde, nicht an die Beschränkungen von Materie, Raum und Zeit gebunden ist.

Wer sich für materiell und sterblich hält, begrenzt sich selbst. Wer sich als unsterblich erkennt, erweitert seine Möglichkeiten ins Unbegrenzte.
Tsong
 
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