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8. Furchtlosigkeit

8. Furchtlosigkeit

Beitragvon Tsong » Do 1. Dez 2011, 11:16

Ein unverg√§ngliches, unverwundbares Wesen braucht sich vor nichts und niemandem mehr zu f√ľrchten. Souver√§n wie ein K√∂nig steht es √ľber allem, was sich ihm n√§hert. Selbst der Tod (des K√∂rpers) ber√ľhrt das Leben der Seele nicht.

Furcht ist nichts als Unwissenheit. Sie schwindet, sobald man sich die Unzerstörbarkeit seiner wahren Natur bewußt macht.

Man muss die völlige Unanfechtbarkeit und Ewigkeit des Lebens kennen, um furchtlos voranzuschreiten. Man muss die Unzerstörbarkeit seines Wesens begreifen, um diesen Wert auf die Waage zu legen. (FW I, 202)

Die √Ąngste der Menschen sind zahlreich: Sie f√ľrchten den Verlust von Angeh√∂rigen, des Arbeitsplatzes, des Besitzes, der Gesundheit und vieler anderer Dinge mehr. Indem Sie zu Seelen werden, √ľberwinden Sie diese Schw√§che: Die Seele bedarf all dessen nicht, weder f√ľr ihr √úberleben noch f√ľr ihr Wohlergehen.

Furcht ist die Hauptursache f√ľr die Schw√§che des heutigen Menschen. Die Macht von Diktatoren und anderen Unterdr√ľckern gr√ľndet auf Furcht. Endet die Furcht, endet die Unterwerfung. Das Geschlecht der Zukunft ist stark, weil es den Tod besiegt hat und mit ihm die Furcht.

Es ist ein weiter Weg von der blo√ü intellektuellen Erkenntnis, da√ü es keinen Grund gibt, sich zu √§ngstigen, da√ü Sorgen und selbst der Tod das h√∂here Ich nicht ber√ľhren, bis zu einem Wesen - einem K√∂nig des Geistes -, das tats√§chlich die gr√∂√üte Not gelassen √ľberwindet und selbst den schwersten Schicksalsschl√§gen furchtlos gegen√ľbertritt.
Tsong
 
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